Posts mit dem Label Sachbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sachbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. Oktober 2012

Tiere essen - Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung 'Tiere essen' ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum.

Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore gemacht. Etwas habe ich gezögert, dieses Buch, dass sich im Wesentlichen um die negativen Seiten der Massentierhaltung beschäftigt, zu lesen. Ich esse gerne Fleisch oder besser gesagt: Ich esse gerne gutes Fleisch. Sobald ich an der mir dargebotenen Fleischqualität zweifel, werde ich gerne zur Vegetarierin.

Zum Buch:
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit:

  • Warum essen wir Tiere? 
  • Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in 'Tiere essen' eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen. 'Tiere essen' besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor.

Hier ein Auszug aus dem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer. "Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen - für mich und für meine Familie - was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgenhat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das.' 

Fazit: Muss man dieses Buch gelesen haben? Die Antwort ist Jein. Einerseits denkt man wieder einmal aktiv über den Fleischkonsum und die Umweltbelastung, die selbiger mit sich bringt, nach. Auf der anderen Seite wird man noch wählerischer bei der Fleischauswahl, da man die abschreckenden Tierhaltungsbeschreibungen vor Augen hat. Es ist ein sehr gut geschriebenes Buch, dass auch als Leihe gut zu lesen ist. Dennoch: Spaß ist anders - das liegt aber rein an dem Thema.

Dienstag, 8. März 2011

Warum die Welt immer kleiner wird

Öl und das Ende der Globalisierung

Das Buch Warum die Welt immer kleiner wird: Öl und das Ende der Globalisierung von Jeff Rubin, erschienen im Hanser Verlag regt zum Nachdenken an. In seinem Buch diskutiert Jeff Rubin das absehbare Ende der postfossilen Weltwirtschaft und die Folgen für den Wirtschaftskreislauf. Schon die kurze Einleitung bringt es auf den Punkt: “Wir sollten nicht nur unsere Wirtschaft vom Öl abkoppeln, sondern auch unseren Lebensstil ändern, um ihn an eine Welt zunehmender Energieknappheit anzupassen. Das bedeutet, dass wir lernen müssen, weniger Energie zu verbrauchen. …

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Marketing 2020

Die elf neuen Zielgruppen – wie sie leben, was sie kaufen

Unsere Welt ist im Wandel und mir ihr verändert sich ebenfalls unsere Gesellschaft. Und damit verändern sich auch die bisherigen Interpretationen. Lernen Sie die CommuniTeens, Latte-Macchiato-Familien, Mid-Ager, Super-Daddys, Tiger-Ladys sowie die “neue Alten-Generation”von den Silverpreneuren bis zu den Greyhoppern kennen. Was auf den ersten Blick wie eine Marketing-Pflichtlektüre aussieht ist auch für Menschen, die gesellschaftliche Entwicklungen verfolgen, äußerst interessant und spannend zu lesen. So schnell, wie sich unsere Gesellschaft verändert, veralten bisherige Interpretationen.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Essensfälscher

Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen

Was wir täglich essen wird nicht zuletzt von der Ernährungsindustrie bestimmt. Nahrungsmittelkonzerne gaukeln Qualität lediglich vor und gefährden damit oft genug unsere Gesundheit. Und nichts hält Sie davon ab. Die Politik vertritt nicht die Interessen und Rechte der Verbraucher. Thilo Bode, Gründer der Verbraucherorganisation foodwatch, seziert die ausgebufften Strategien der Lebensmittelkonzerne.