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Freitag, 24. Mai 2013

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen


Ein mysteriöser Virus hat die US-Autorin und Journalistin Elisabeth Tova Bailey auf einer Europareise befallen. Die dadurch übertragene Krankheit hat zur Folge, dass ihr Leben zum Stillstand kommt.

Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, führt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen."

Wie die Autorin selbst in dem Buch "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" schreibt, hat dieses ungewöhnliche Zusammenleben ihrer Isolation die Schärfe genommen. Die völlig andersartige Expedition ins Tierreich ist tröstlich und mindert das Gefühl der Nutzlosigkeit, als Elisabeth Tova Bailey sich tiefergehenden Studien über die Schnecken hingibt.

Nach jahrelanger Krankheit und etlichen Rückfällen bessert sich schließlich der Gesundheitszustand im Schneckentempo und die Autorin kehrt - wie auch das unscheinbare, erdfarbene Wesen - in den jeweiligen natürlichen Lebensraum zurück.

"Wenn der Schnecke das Leben etwas bedeutete, und die Schnecke mir etwas bedeutet, hieß das, dass irgendwas im Leben von Bedeutung war, also hielt ich durch."

Nun hat die Journalistin Elisabeth Bailey die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben - ein Buch der Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des Lebens finden lässt.

Mit dem Buch Das Geräusch einer Schnecke beim Essen hat die Autorin ein einzigartiges Werk geschaffen, dass daran erinnert, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist. Dass das Überleben oft davon abhängt, einen Lebensinhalt zu haben. Und dass es immer Hoffnung gibt, auch wenn diese nur auf einem schmalen Grad des Möglichen balanciert.

Donnerstag, 17. März 2011

Das Ende ist mein Anfang - Tiziano Terzani

Das Ende ist mein Anfang: Ein Vater, ein Sohn und die große Reise des Lebens Tiziano Terzani – bereits vom Tod gezeichnet, aber trotzdem unglaublich “lebendig” – spricht in diesem Buch mit seinem Sohn Folco über den Tod und warum er keine Angst vor ihm hat. Er vermittelt ihm, dass er sich trotz des bevorstehenden Endes glücklich fühlt und unbeschwert vom irdischen Leben loslassen kann. Er philosophiert über die Fesseln des Geistes: Zitat aus dem Buch: “Die wahre Entscheidung ist die, du selbst zu sein.